Wirtschaft der Elfenbeinküste

Wirtschaft der Elfenbeinküste

Als tropisches Agrarland konnte sich die Wirtschaft der Elfenbeinküste trotz der lange Zeit anhaltenden politischen Krise relativ stabil halten. Allerdings führte die Krise seit dem Jahre 2010 durch die Präsidentschaftswahlen zu einer Verschlechterung des Bruttoinlandsprodukts. Jedoch hat die Regierung bereits Schritte zur Gesundung der Wirtschaft eingeleitet.

Hohes Bruttoinlandsprodukt

Die Elfenbeinküste trägt dabei den größten Anteil des Bruttoinlandsprodukts zur westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion bei. Rund 40 Prozent erwirtschaftet die Elfenbeinküste. Auch das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt in Westafrika über dem Durchschnitt, allerdings liegt es unter dem durchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im gesamten Afrika. Im Jahre 2010 erwirtschaftete die Elfenbeinküste ein Bruttoinlandsprodukt von rund 16 Milliarden Euro. Der Sektor der Dienstleistungen trug dabei mit 51 Prozent den größten Teil am Bruttoinlandsprodukt bei. Die Industrie trugen 26 Prozent und die Landwirtschaft rund 23 Prozent bei.

Die wichtigsten Einnahmequellen der Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste nimmt einen Großteil der Einnahmen durch Produktion und Handel mit Kakao und Robusta-Kaffee ein. So gilt die Elfenbeinküste in ganz Afrika als der größte Produzent des Robusta-Kaffees und in der Welt erreicht das Land mit der Produktion des Kakaos die Spitzenposition. Im Jahre 2004 lag der Anteil an der weltweiten Kakaoproduktion beispielsweise bei 40 Prozent. Zu den weiteren Einnahmenquellen des tropischen Agrarlandes zählen traditionell auch Baumwolle, Früchte, Holz, Palmöl und Naturkautschuk. Vor der Küste des Landes wurden zudem Öl- und Gasvorkommen entdeckt, sodass das Land in den letzten Jahren auch verstärkt von den Einnahmen durch den Öl- und Gashandel profitieren konnte. Durch den Handel mit Erdöl sind die Exporteinnahmen aus der Produktion des Kakaos zurückgegangen. Allerdings lag das nicht nur an der Erdölproduktion, sondern auch aufgrund niedriger Erzeugerpreise und gestiegenen Abgaben wurde die Kakaoproduktion unattraktiver für Investoren. Die Kaffeeproduktion ist hingegen gestiegen. Zu den Haupteinnahmequellen zählen mittlerweile Kaffee, Erdöl und Kakao. Ob es weitere wichtige Rohstoffe im Land gibt, soll laut der Regierung in den nächsten Jahren stärker erforscht werden. So werden insbesondere nach Rohstoffen wie Eisenerz, Gold, Mangan und Diamanten geforscht.

Der Außenhandel

Die Elfenbeinküste zählt zu den hoch verschuldeten Entwicklungsländern. So lag die Außenverschuldung im Jahre 2007 zum Beispiel bei rund 64 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Durch den Handel mit Kakao und Erdöl konnte die Elfenbeinküste in den vergangenen Jahren stets eine positive Handelsbilanz erzielen. Im Jahre 2007 wurden zum Beispiel Waren im Wert von rund vier Milliarden Euro importiert und im Gegensatz dazu wurden im Export 6,2 Milliarden Euro eingenommen. Zu den Hauptabnehmern zählen Länder der EU mit mehr als 40 Prozent. Aber auch im Bereich des Imports werden mit mehr als 30 Prozent vorwiegend Waren aus der EU importiert. Wichtigster Handelspartner ist dabei Frankreich. Zu den Waren, welche nach Deutschland importiert werden, zählen vorwiegend Erdöl und Kakao. So beziehen die Deutschen den Kakao zu rund 60 Prozent aus dem Land.

 

Mali

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