Afrika in der Vorzeit

Afrika in der Vorzeit

Oftmals wird der schwarze Kontinent Afrika als Wiege der Menschheit bezeichnet. Auf diesem Erdteil sollen vor mehr als sechs Millionen Jahren die ersten Menschen gelebt haben, die als Vorgänger des modernen Menschen, dem Homo sapiens, bezeichnet werden.

Die Wiege der Menschheit

Lange Zeit war die Aussage, dass der Mensch aus Afrika stammt, sehr umstritten. Funde von Menschenknochen und ersten, sehr bescheidenen Werkzeugen, unterstützen diese Theorie allerdings. Während in Europa erst vor fast rund 1,5 Millionen Jahren erstmals Menschen lebten, war Afrika bereits vor sechs Millionen Jahren von Vorgängern des modernen Menschen besiedelt.

Vielseitige Entwicklung

Mit einer Größe von rund 30 Millionen Km² ist Afrika der zweitgrößte Kontinent der Erde, die ersten Menschen in der Vorzeit lebten vermutlich im Osten des Erdteils. Auf vielseitige Weise haben sich die unterschiedlichen Menschenstämme in Afrika entwickelt. In den Gebieten des Regenswaldes lebten kleinwüchsige Pygmäen, die noch heute in steinzeitlichen Verhältnissen lebten. In den Hochgebieten lebten hochgewachsene Menschen, im Süden mittelwüchsige Buschmänner. Die sogenannten Urmenschen waren im Nordosten Afrikas, dem heutigen Algerien und Marokko sowie im Gebiet des heutigen Südafrikas am fortschrittlichsten. Die Sahara war früher noch eine sehr vegetations- und tierreiche Region, in der die Urmenschen beste Bedingungen zum Leben vorfanden. Erstmals wurden die Urmenschen sesshaft und entwickelten sich von Nomaden zu Jägern und Sammlern. Sie gründeten kleine Stämme, jagten nach Fleisch und sammelten Früchte. Höhlenmalereien, die überall auf dem Erdteil gesichtet wurden, zeigen die Entwicklung der Urmenschen zu einem sesshaften Volk.

Erste Werkzeugfunde

Durch die Gründung von kleinen Stämmen und der Erfindung und Herstellung von Werkzeug setzen sich die ersten Menschen vor sechs Millionen Jahren von anderen Spezies ab und entwickelten sich zum heutigen Menschen. Die ersten Völker stellten Jagdwerkzeug und Klingen her, um ihre Beute effektiver zu erlegen. Sie bauten Sperre und Messer, erste Esswerkzeuge und fertigten Kleidungsstücke. Auf der Suche nach neuer Beute und besseren Lebensbedingungen zogen viele Stämme nach einiger Zeit weiter. Diese Völkerwanderung führte dazu, dass die ersten Menschen von Afrika aus bis nach Asien und Europa zogen und sich dort niederließen.

Die weitere Entwicklung

Während in Europa die ersten Menschen noch umherzogen, bildeten sich in Afrika in der Vorzeit die ersten Siedlungen. Im fünften Jahrhundert vor Chr. betrieben die ersten Stämme erstmals den Ackerbau - Feldfrüchte, Getreide und Baumwolle wurden angebaut. Zur gleichen Zeit züchteten die Urmenschen die ersten Tiere, dazu gehörten in erster Linie Ziegen und Schafe. Die ersten menschlichen Kulturen entwickelten sich in Afrika, daher wird dieser Kontinent auch als Wiege der Zivilisation bezeichnet. In Afrika haben sich die ersten Hochkulturen hervor getan, das sollte angesichts der aktuellen Situation auf dem schwarzen Kontinent, bedacht werden.

 

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