Afrika im Mittelalter

Afrika im Mittelalter

Das Mittelalter leitete nicht nur in Europa eine Zeit des Wandels ein. Auch auf anderen Erdteilen kam es zu einem Umbruch, besonders stark war dieser Wandel auch in Afrika zu spüren. Der schwarze Kontinent wuchs in dieser Epoche, die zeitlich von 6. bis zum 15. Jahrhundert eingerahmt wird, enger zusammen und wandelte sich enorm.

Ein Kontinent im Wandel

Es kam zu einem Austausch der einzelnen Kulturen, der Einfluss Europas auf Afrika sank rapide und Einwanderer aus Asien gewannen zunehmend an Bedeutung. Noch heute spiegelt sich die Entwicklung des zweitgrößten Kontinents der Erde während des Mittelalters in vielen Punkten wieder. Das Mittelalter war entscheidend für die Entwicklung des gesamten Kontinents.

Ein historischer Umbruch

Über viele Jahrhunderte prägten die europäischen Herrscher des Mittelmeerraums die Geschicke im Norden Afrikas, sie hatten einen großen Einfluss. Im Mittelalter änderte sich diese Tatsache, die Völkergruppen Afrikas wurden eigenständiger und nahm eine eigene Entwicklung auf. Während die westliche Welt kaum noch Druck ausüben konnte, gewann der Islam zunehmend an Bedeutung. Im Mittelalter wuchs der Kontinent enger zusammen. Hatte die Sahara über viele Jahrhunderte einen Austausch der Kulturellen fast komplett verhindert, durchquerten seit dem 6. Jahrhundert immer mehr Völker auf ihrer Entdeckungsreise die schier unendliche Sandwüste. Diese natürliche Barriere wurde gebrochen und es kam zu einem regen Kontakt der Völker, die sich über mehr als 800 Jahren sehr isoliert voneinander entwickelten.

Der Beginn des Transsahara-Handels

Heute gibt es viele Belege für das stetige Zusammenwachsen des Kontinents während des Mittelalters. Stark profitierte ganz Afrika von dem sogenannten Transsahara-Handel, der in diesem Zeitalter den Norden und den Süden des Erdteils miteinander verknüpfte. In Nordafrika hatten Europäer und Asiaten für einen enormen Fortschritt gesorgt. Die Völker unterhalb der Sahara waren im frühen Mittelalter deutlich weniger zivilisiert, wenngleich auch sie bereits kulturelle und politische Strukturen boten. Die Völker und Königreiche hatten im Austausch für die zahlreichen Technologien der nördlichen Länder natürliche Ressourcen und eigenes Wissen zu bieten. Der florierende Transsahara-Handel führte dazu, dass sich der afrikanische Kontinent ohne europäischen Einfluss rasant und ganz eigenständig entwickeln konnte. Diese Vereinigung ist ein Grund für den Wandel des Erdteils während dieser Epoche.

Aufstieg und Niedergang

In Afrika tat sich in diesem Zeitalter das gleiche Bild auf, wie es auch in Europa der Fall war. Es gab mehr und weniger zivilisierte Stämme und Königreiche, die sich im Kampf um Ressourcen, Handelswaren und Einfluss nicht selten kriegerischen Auseinandersetzungen entgegensahen. Es gibt diverse historische Belege für einflussreiche Völkergruppen während des Mittelalters, allerdings konnte sich kaum ein Reich über viele Jahrhunderte hinweg manifestieren. Der schwarze Kontinent wechselte in dieser Epoche oft und schnell sein Gesicht, weshalb das Mittelalter nicht grundlos auch als die Epoche des Umbruchs und des Wandels bezeichnet wird.

 

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